Rafi fährt Lukis Polo in der STC-1600. Er traf beim ersten Rennen auf starke Konkurenz aus Ungarn. 12 Fahrzeuge waren dort am Start. Rafi reihte sich mit dem stark unterlegen Auto in den Vorläufen auf den Plätzen 8, 7 und 6 ein. Im Semi-Finale touchierte ihn ein Kontrahent am Vorderrad, durch einen Folgeschaden brach zwei Runden später die Antriebswelle und somit war auf Platz 7 Endstantion. Luki ist mit Rafis Fabia in der stark besetzten Klasse Super 1600 unterwegs. Durch die bärenstarken EM Autos, rechneten wir uns keine guten Chancen aus. Somit hieß es „Mitfahren und lernen“. Luki schlug sich ganz tapfer und beendete alle Vorläufe auf Platz 8. Im Semi-Finale streikte leider die Lichtmaschine, so musste er den Boliden nach zwei Runden abstellen. Im großen und ganzen war er mit seiner S1600 Premiere zufrieden.

Foto: ©Karner

Während der Götzendorfer seinen Boliden erstklassig vorbereitet in die Wachau brachte, schwächelte die Konkurrenz: Einige seiner Herausforderer hatten ihre Autos für den nationalen Saisonauftakt überhaupt noch nicht fertig, bei anderen spielte die Technik nicht mit.

Damit war das Feld bei den Supercars mehr als dünn – und Höller an beiden Tagen de facto „Alleinunterhalter“. Ohne wirklich ans Limit zu gehen, sicherte er sich zweimal die Siegerpunkte für die Österreichische Meisterschaft und am Sonntag zusätzlich für das FIA-Zone-Championat. Zusätzlich zeigte er den Fans mit etlichen prachtvollen Drifts, die von stürmischem Applaus begleitet wurden, was in seiner neuen „Kampfbiene“ so alles steckt.

„Natürlich ist es schade, dass das Starterfeld so klein war. Aber es ist, was ist – und ich kann es nicht ändern. Ich freue mich trotzdem über meine Leistung. Das neue Auto hat das gesamte Wochenende sehr gut funktioniert und ich konnte unter Wettbewerbsbedingungen wieder wichtige Erkenntnisse gewinnen. Diese werde ich im weiteren Verlauf der Saison sicher noch gut brauchen können. So gesehen war es trotzdem ein wichtiges Wochenende – und die Punkte für die Meisterschaften sind natürlich auch wertvoll“, sagte Alois Höller nach den beiden Rennen.

Bernhard Haudum
Presseservice/14.4.2019

Foto: ©Karner

Am Samstag, 13. April, geht es erstmals in diesem Jahr um Punkte für die Staatsmeisterschaft – und am Sonntag, 14. April 2019, wird zusätzlich zu den Zählern für die ÖM auch um solche für das FIA-Zone-Championat gefightet.

Höller rechnet sich für den „Double-Header“ gute Chancen aus und geht dementsprechend zuversichtlich in diesen: „Ich habe auf dem Slovakiaring gesehen, dass wir gut bei der Musik sind. Wenn alles passt, sollten wir in Melk schon um den Sieg mitfighten können“, gibt sich der Mühlviertler zuversichtlich.

Dies umso mehr, da ihm mit dem über den Winter völlig neu aufgebauten RUBBLE MASTER Ford Fiesta nun auch wieder eine „scharfe“ Waffe zur Verfügung steht. „Das Auto geht sehr gut und ist vor allem in Sachen Fahrwerk eine Wucht. Dadurch fällt auch die gegenüber der Konkurrenz aus Tschechien und Ungarn nach wie vor etwas geringere Motorleistung nicht so sehr ins Gewicht“, sagt Höller.

In Melk kann sich der Oberösterreicher zudem auf den berühmten „12. Mann“ verlassen: Die Rennen vor den Toren der berühmten Stifts-Basilika sind für ihn traditionell so etwas wie ein „Heimspiel“, zu dem immer besonders viele Fans aus der Heimat kommen.

Bernhard Haudum
Presseservice/10.4.2019

Höller zeigte den gesamten Renntag über eine starke Performance: Bereits im Training und in den Vorläufen ließ er die Qualitäten seines neuen Boliden aufblitzen. Diese bestätigte er auch im Halbfinale, in dem er sich die Pole-Position für den entscheidenden Lauf um den Tagessieg holte.
In diesem lag Höller anfangs in Führung und lieferte sich ein tolles Duell mit den Ungarn Csaba Spitzmüller (Skoda Fabia) und Ales Fucik (VW Polo R). Der Mühlviertler hielt den beiden mit ihren Europameisterschaftsfahrzeugen hervorragend dagegen und sicherte sich als Tageszweiter die ersten Punkte zum FIA-Zone-Championat 2019.

„Natürlich hätte ich gerne gewonnen. Aber im ersten Rennen mit dem neuen Auto einen zweiten Platz zu holen, ist letztlich mehr, als ich erwarten durfte. Schließlich wussten wir nicht wirklich, wo wir stehen. Dazu hatten wir im dritten Vorlauf ein Getriebeproblem. So gesehen bin ich durchaus zufrieden. Dies umso mehr, da ich fahrerisch mit dem Fiesta bereits ganz zurechtgekommen bin“, sagte Alois Höller nach dem Rennen. Dieses war auch ein erfolgreicher Test unter Wettbewerbsbedingungen für den nationalen Saisonauftakt, der am 13. und 14. April 2019 auf dem Wachauring in Melk über die Bühne geht.

Bernhard Haudum
Presseservice/31.3.2019

Unzählige Stunden investierten der Götzendorfer und seine Crew in den neuen Flitzer. Die Rohkarosse und das Fahrwerk wurden dabei aus Schweden importiert und in der heimischen Werkstätte mit den Innereien wie Elektronik, Motor und Getriebe bestückt. Das Ergebnis ist ein rund 550 PS starkes „Geschoss“, das bei den ersten Testfahrten bereits seine Qualitäten zeigte. „Durch den extrem tiefen Schwerpunkt und den relativ kurzen Radstand ist der Fiesta deutlich spritziger als der Ford Focus, den ich in den letzten Jahren gefahren bin“, sagt Alois Höller zu den ersten Fahreindrücken. Eine besondere Trumpfkarte ist auch das geringe Gewicht: durch konsequenten Leichtbau ist der Bolide so leicht, dass zur Erreichung des im Reglement vorgeschriebenen Mindestgewichtes sogar Ballast zugeladen werden muss.
Optisch kommt neue RX-Ford Fiesta so wie sein Vorgänger als „Kampfbiene“ in gelb-schwarz daher. Und auch die „Kriegsbemalung“ ist weitgehend gleichgeblieben: Unterstützen doch mit RUBBLE MASTER, Hoga Zerspanungstechnik, ATM, der OÖ. LEASING, der OÖ. Versicherung und Ausrüstern aus der Fahrzeugindustrie die gleichen Sponsorpartner wie bisher Höllers Kampf um weitere Titel. Diesen nimmt der schnelle Lois am 30./31. März 2019 auf dem Slovakiaring in Angriff, ehe Mitte April der heimische Saisonauftakt in Melk auf dem Programm steht.

Bernhard Haudum
Presseservice/20.3.2019

Das letzte Rennen in der OK Junior Klasse lief für Jorden anfangs nicht so gut. Im Qualifying erreichte sie leider nur Platz 34. Im ersten Heat konnte sie sich auf Platz 25 vorarbeiten. Der zweite Heat lief viel besser für Jorden, sodass sie sich mit Platz 15 für die Finalläufe qualifizieren konnte.
Im Finale der besten 34 Fahrer ging es von Platz 31 auf Platz 21 vor und dann im zweiten Lauf schaffte Jorden noch den Sprung auf den 16. Platz. Nicht ganz das, was sich Jorden vor dem Rennen vorgestellt hatte, es waren jedoch über 40 Starter, sodass das Endresultat durchaus überzeugte.

Während der gesamten Rennsaison zeigte Jorden eine konstant gute Leistung, war immer im Finale dabei und konnte sich innerhalb jedes Rennlaufs steigern. Meist waren zwischen 50 bis 60 Fahrer am Start. Sich dabei zu qualifizieren ist eine sehr gute Leistung, wie wir finden.
Jorden hat immer noch riesigen Spaß am Kartfahren und findet es einfach genial an Rennen teilzunehmen.

In der nächsten Saison steigt Jorden von der OK Junior in die OK Klasse auf. Erste Erfahrungen in dieser Klasse durfte sie zum Abschluss der Saison bereits sammeln. Als erstes Training durfte sie beim letzten Lauf zur Deutschen ADAC Meisterschaft fahren. In dieser Klasse sind die Reifen noch etwas weicher, der Motor noch etwas schneller und die Fahrer von 15 Jahren aufwärts. So gesagt war es für Jorden eine Premiere, die sie toll meisterte. Während der Trainings war sie bei 34 Startern immer in den Top 5. Jorden fuhr trotz ständigen Witterungswechseln Top Zeiten und konnte wertvolle Erfahrung sammeln. Bei der Qualy war sie zwar etwas nervös, da sie das Erste Mal bei den ganz Großen mitfuhr. Trotz Qualy Platz 25 erreichte sie über die Heats und die beiden Finalläufe am Ende Platz acht. Aufgrund einer 10 Sekunden Strafe wurde es im Endklassement der elfte Platz, was für den ersten Start in dieser Klasse eine Top Leistung war und die Vorfreude auf die nächste Saison weckte.

Trotz acht Punkten Vorsprung blieb das AOM Saisonfinale in Teesdorf bis zum letzten Moment spannend! Das RM Racing-Team lieferte zwar eine Bestzeit nach der anderen ab und ließ dem Gegner somit keine Chance zu überholen, entscheidend jedoch war der letzte Boxenstopp. Diesen hatte Teamchef Rudi Schöflinger mit seinen Fahrern strategisch perfekt inszeniert. Der Teamchef wartete ab, bis der Gegner in der Box war. Somit konnte Flo, einer der stärksten Fahrer, die wohl entscheidenden zwei schnellsten Runden fahren. Nach einer perfekten Übergabe an René konnte dieser 2 Sekunden vor dem Gegner wieder das Rennen aufnehmen. Der Sieg war so gut wie gesichert, der Vorsprung musste nur mehr verteidigt werden! RM Racing 2 ließ sich dann geschickt zurückfallen, um RM Racing 1 nach hinten abzuschirmen.

Das letzte Rennen des Teesdorfer Saisonfinales gewann RM Racing souverän, so war der Gesamtrang 3 in trockenen Tüchern. Leider fehlte dem RM Team ein Punkt, um nach der Short Races Wertung auch in der Sprintwertung auf dem Stockerl zu stehen.

„Nach der Saison ist vor der Saison“, hebt Teamchef Rudolf Schöflinger hervor und gibt bei der AOM Preisverleihung im Rahmen des RM Oktoberfestes bekannt, dass sich die Teamchefs Rudi Schöflinger und Patrick Bamminger dazu entschlossen haben unser RM Racing 2 in RM Racing pb RTS umzuwandeln und zusammen zuschließen. Damit kann RM Racing nun auf acht starke Fahrer zurückgreifen. Man ist sich einig, dass man im nächsten Jahr mit beiden Teams die Top 5 anstrebt und mindestens ein Team um den Titel kämpfen soll!

Damit fixierte der Mühlviertler aus Götzendorf bei Rohrbach die Titel Nummer 33, 34, 35 und 36 in seiner langen Karriere. „Ich bin überglücklich, vier Titel in einem Jahr sind natürlich ein Hammer. Diese freuen mich umso mehr, als ich sie mit einem Auto geholt habe, das doch schon etwas in die Jahre gekommen ist“, jubelte der Routinier im Ziel.

Dort stellte sich ein prominenter Motorsportler als Gratulant ein: der ehemalige Formel 1-Pilot und Le Mans-Sieger Alexander Wurz (Ford Fiesta) gab ein Gastspiel in der ÖM und sicherte sich dabei den Tagessieg vor Höller. „Zumindest in den Vorläufen konnte ich gegen Alex mit seinem WM-Auto ganz gut mithalten – im Finale hatte ich aber dann keine Chance mehr“, zollte der frisch gebackene Titelträger dem Tagessieger die gebührende Anerkennung. Diese gab es nach der karierten Flagge auch seitens der Fans, die Höller und Wurz stürmisch bejubelten.

Bernhard Haudum Presseservice/23.9.2018

Die Chancen, dass der Mühlviertler seine ohnehin bereits stattliche Sammlung mit den Titeln 33, 34, 35 und 36 weiter aufstockt, sind dabei ausgezeichnet: Höller braucht nur mehr wenige Punkte, um den „Meistersack“ endgültig zuzumachen. „Wenn alles klappt, könnten schon die Zähler aus den Vorläufen reichen“, sagt der Routinier zur Ausgangslage für die Titelentscheidung.

In dieser bekommt er es neben den üblichen „Verdächtigen“ auch mit einem ganz besonderen Gegner zu tun: Ex-Formel 1-Pilot und Le Mans-Sieger Alexander Wurz gibt in Fuglau ein Gastspiel auf der nationalen Rallycross-Bühne. Der Sohn von Rallycross-Legende Franz Wurz bringt einen sonst in der Weltmeisterschaft eingesetzten Ford Fiesta an den Start – und ist damit der klare Favorit für den Tagessieg. „Ich werde so gut wie möglich dagegenhalten – aber im Normalfall habe ich gegen ein WM-Auto keine Chance“, meint Alois Höller zum Duell mit dem prominenten Gegner.

Bernhard Haudum
Presseservice/19.9.2018

Die ersten Doublesprints standen bevor: 40 min mit Fahrerwechsel und das acht Mal hintereinander. Eine ausgeklügelte Strategie im Gepäck und dann das: strömender Regen in LAA/ Zettling. „Ich hätte als Teamchef vor dem Rennen nicht viel auf RM Racing gesetzt, da Regen einfach nicht unser Wetter ist“, sagt Rudi Schöflinger rückblickend. Umso beachtlicher was dann dabei für das RM Racing Team herauskam.

Strategieanpassung wegen des Regens

Die acht RM Racing Fahrer in zwei Teams dominierten bereits das Training in der Steiermark. Obwohl Rudi die Teameinteilung und Gewichtsberechnung bereits vor den Rennen machte, musste dieses Mal nach dem Training umgestellt werden. Dominik, der das letzte Mal schon dem 24 Team ausgeholfen hatte, musste zurück ins 23er, dem besser platzierten Team in der Gesamtwertung. Er war einfach einer der Schnellsten auf der nassen Strecke. Die richtig gute Teamleistung brachte Team 23 mit Dominik, Flo, René und Daniel am ersten Tag den Platz 2 in der Tageswertung ein. RM Racing 24 landete auf Platz 12.

Am Sonntag folgten wie gewohnt die Short Races mit 4 x 2 Stunden. Im Prinzip die Paradedisziplin von RM Racing. Wie wir schon von den anderen Rennen wissen, ist Sieg oder Niederlage immer etwas von den Karts abhängig. Das ist im Regen genauso, nur dass es nicht die Motorleistung sondern der Kartrahmen ist, der die Spreu vom Weizen trennt. Erwischt man nun so einen Rahmen, kann man nicht einlenken und ist nicht schnell. Leider waren wieder genau zwei gute und zwei schlechte Karts dabei, was einen Sieg des RM Teams unmöglich machte. Die Jungs kämpften um jede Zehntelsekunde, kassierten aber leider auch zwei Strafen, was schlussendlich Platz 5 für RM 23 und Platz 14 für RM 24 bedeutete.

Team 23 mit Florian Holzinger, Rene Gössweiner, Daniel Pollini und Dominik Winter (v.l.n.r.) schaffte es in Laa/Zettling auf Platz 5.

Das Wochenende sicherte zwar Platz 3 in der Gesamtwertung vorerst ab, jedoch wurde der Abstand nach vorne größer. Mal sehn was beim Saisonabschluss Ende September in Teesdorf passiert.