Ganz gleich, ob Sie ein Angebot für einen Betonrecyclingauftrag abgeben, einen Auftrag zum Lohnbrechen kalkulieren oder den Lagerbestand Ihrer Kiesgrube eruieren – eine Frage taucht immer wieder auf:
Wie viel Material befindet sich tatsächlich in diesem Haufen?
Wenn Sie sich hier irren, können Ihre Zahlen schnell aus dem Ruder laufen. Unterschätzen Sie einen Lagerbestand, riskieren Sie, einen Auftrag unter Wert anzubieten. Überschätzen Sie ihn, basiert Ihr Produktionsplan, Ihr Transportplan und Ihre Gewinnprognose möglicherweise auf ungenauen Annahmen.
Für Bauunternehmer und Materialaufbereiter sind Haldenvermessungen längst nicht mehr nur eine buchhalterische Aufgabe zum Jahresende. Sie beeinflussen die Angebotserstellung, die Bestandsverwaltung, die Produktionsplanung sowie die Kostenberechnung pro Tonne.
Die gute Nachricht? Im Jahr 2026 gibt es mehr Möglichkeiten denn je, Haldenvolumina zu schätzen. Die Herausforderung besteht darin, das richtige Werkzeug für die jeweilige Aufgabe auszuwählen.
In diesem Leitfaden vergleichen wir die drei gängigsten Ansätze:
- Messrad und manuelle Berechnungen
- Drohnenfotogrammetrie
- SR Measure® – Smartphone-basierte Haldenvermessung
Schauen wir uns an, wo die einzelnen Methoden ihre Stärken haben – und wo ihre Schwächen liegen.