Beim Aufbereiten von Schlacke braucht es Spezialwissen, robuste Maschinen und ein Setup, das sich nahtlos in bestehende Abläufe, die Infrastruktur und die Standortgegebenheiten integriert. Schlacke ist ein poröses, brüchiges und anspruchsvolles Material, das sich je nach Prozess verändert.
Der bisherige Aufbereitungsprozess der Hochofenstückschlacke war qualitativ nicht zufriedenstellend. Der neue Prozess sollte das Material so veredeln, dass es den Qualitätsanforderungen der Zement- und Steinwollindustrie entspricht. Gleichzeitig musste das System flexibel genug sein, um auch weitere Aufgaben am Standort zu übernehmen und damit langfristig Mehrwert zu schaffen.
Ein neuer Prozess braucht Sicherheit – nicht Bauchgefühl
Der Anspruch war klar: eine Lösung zu finden, die mehr Wertkorn liefert und betrieblich flexibel ist. Dafür musste die Technik unter realen Bedingungen getestet werden. Denn was auf Papier funktioniert, muss noch lange nicht in der Praxis überzeugen – gerade bei Materialien wie Schlacke, die sich nicht immer gleich verhalten.
Die voestalpine suchte daher nicht einfach eine Siebmaschine, sondern Sicherheit: Sicherheit, dass das System die Anforderungen erfüllt. Sicherheit, dass Einstellungen passen. Sicherheit, dass die Anlage später im Werk exakt das tut, was sie soll.