„Meet the future“ war das Motto der RM Group auf der diesjährigen Branchenmesse Bauma, der weltweit wichtigsten Baumaschinen-Messe. Von 24. bis 30. Oktober besuchten Kunden und Händler aus aller Welt den RUBBLE MASTER Stand. Im Zentrum der Aufmerksamkeit: die RM H50X hybrid, eine äußerst effiziente und nachhaltige Siebanlage, die neue Maßstäbe hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit setzt und vor allem Treibstoff einspart. Zusammen mit der RM 100GO! hybrid wurden einerseits die bereits möglichen Einsparungen durch Hybridantriebe demonstriert, andererseits die vielfältigen Möglichkeiten von RM an elektrifizierten Maschinenzug-Lösungen vorgestellt.

 

Hohe Nachfrage an Lösungen für energieeffizientes Brechen und Sieben
Extrem positives Feedback gab es zur Vorstellung der RM H50X hybrid, denn mit dem Hybrid-Sieb ist eine Treibstoffersparnis im Stand-alone-Betrieb um bis zu 25% möglich, zusammen mit einem Hybrid-Brecher im Maschinenzug sogar bis zu 50%. Diese umweltschonende Innovation senkt nicht nur die Betriebskosten enorm, sondern sorgt mit seinen zahlreichen neuen Detaillösungen für mehr Bedienerfreundlichkeit und minimiert unnötige Stillstandszeiten.

Dass eine hohe Modularität für Kunden sehr relevant ist, bestätigte sich auf der Bauma erneut. Eine einfache Plug- & Play-Verbindung von Maschinen, also wenn beispielsweise ein Brecher via Kabel ein Sieb elektrisch antreibt, ist nun mit der RM H50X hybrid möglich. Deshalb waren auch die Anfragen auf die Verfügbarkeit der innovativen Siebanlage enorm. Bereits im ersten Halbjahr 2023 soll die RM H50X hybrid an Kunden im deutschsprachigen Raum ausgeliefert werden und ab dem vierten Quartal 2023 dann weltweit verfügbar sein.

Zusätzlich überzeugte die digitale Lösung RM XSMART, welche für eine intelligente Vernetzung und für ein reibungsloses Zusammenspiel von Maschine, Betreiber, Besitzer und Servicekräften sorgt. Die mobile App und die Web-App sind auf allen Endgeräten nutzbar und geben in Echtzeit einen Überblick über die verbundenen Maschinen. Der digitale Assistent unterstützt außerdem vom Flottenmanagement und Condition-Monitoring bis zur Abrechnung und dem Reporting bei Mietmaschinen und sorgt auch in diesem Bereich für Zeitersparnis.

 

Zahlreiche RUBBLE MASTER Maschinen auf Messe verkauft
Mit dem außerordentlichen Konzept des RM Standes, nämlich Lösungskonzepte und Innovationen im Innenbereich und die Produkte im Außenbereich zu zeigen, schuf der Weltmarktführer der Prallbrecher in der Kompaktklasse ein angenehmes Ambiente für Kunden und Händler und konnte sich so deutlich vom Mitbewerb hervorheben. Dadurch wurden, trotz aktueller wirtschaftlich angespannter Lage vor allem in Europa, zahlreiche Maschinen gleich direkt auf der Messe verkauft.

„Wir sind durch Inspiration getrieben und wollen immer weiter lernen und uns verbessern. Diese Messe hat uns wieder gezeigt, dass wir offensichtlich die Vorreiterrolle, neue Wege aufzuzeigen und neue Lösungen zu bieten, innehaben.“, so CEO und Eigentümer Gerald Hanisch.

  

   RM Group at Bauma

Seit über 30 Jahren setzt RUBBLE MASTER durch mobiles Bauschuttrecycling mittels ihrer Brecher und Siebe ein Zeichen für die Umwelt. Diese Nachhaltigkeit zieht sich durch die gesamte Unternehmensphilosophie. So wurde der Firmenfuhrpark bereits auf Elektro- und Hybridantriebe umgestellt, in den Bürogebäuden wurden LED-Beleuchtungen installiert und durch eine Wärmepumpe mit Grundwasser kann im Sommer ressourcenschonend gekühlt und im Winter geheizt werden.

Auszeichnung als Klimabündnis Betrieb
Ein mehrköpfiges Team der RM Group arbeitete über ein halbes Jahr an weiteren Maßnahmen, um Energie einzusparen und somit die Umwelt zu schonen. So soll in den kommenden fünf Jahren eine 200 kWp Photovoltaik-Anlage am Produktionsstandort in Linz errichtet und die Hallendächer mit PV-Modulen erweitert werden. Weiters ist eine Umstellung der Heizungsanlagen auf vollständig erneuerbare Energie geplant. Zusätzlich soll durch Effizienzmaßnahmen und Bewusstseinsbildung der RM Family der Stromverbrauch gesenkt und bei der Beschaffung von Büromaterialien, Arbeitskleidung und Reinigungsmittel auf Nachhaltigkeit geachtet werden.

Aufgrund dieser und weiteren ausgearbeiteten Energiesparkonzepte erhielt das in Linz-Pichling stationierte Unternehmen Anfang Oktober im Rahmen der Fairtrade Messe in Linz das Klimabündnis-Siegel, welches für eine globale Partnerschaft zum Schutz des Weltklimas steht.

RM GROUP ist Klimabündnisbetrieb

Lösungen für echte Herausforderungen von echten Unternehmen finden und diese bei einem Pitch dem Unternehmen präsentieren – das steht jedes Jahr für die Studierenden beim InnoCamp36 der FH Steyr auf der Agenda. RUBBLE MASTER nahm auch heuer wieder mit einer Challenge aus dem Bereich Marketing & Sales an diesem Wettbewerb teil. Die Herausforderung: Durch die Pandemie sind viele traditionelle Kommunikationswege ausgefallen. In der Baubranche sind das vor allem persönliche Treffen sowie Messen und Events. Wie kann man Menschen, die digitaler Kommunikation kritisch gegenüberstehen, abholen und online locken? Dieser Thematik stellten sich neun Studierende aus unterschiedlichsten Ländern.

 

Landingpage „Ask Rob“, um Kunden abzuholen

Die Studierenden haben einen „typischen“ RM Kunden namens „Rob“ kreiert. Die Idee: eine eigene Seite für jene Kunden schaffen, die (noch) nicht so web-affin sind. Die Studierenden haben sogar mehrere Videos mit „Rob“ gedreht, in denen alltägliche Szenen und Fragen von RM Kunden gezeigt werden. In diesen Videos werden den Kunden die Lösungen für ihre Probleme präsentiert. „Mich fasziniert, wie die Studierenden nach einer kurzen Präsentation unser Problem verstanden und in nur 36 Stunden einen praktikablen Ansatz entwickelt haben. Wir werden den Vorschlag der Studierenden definitiv bei der Entwicklung einer neuen Website berücksichtigen“, sagt Werner Ammerer, Head of Global Marketing bei RUBBLE MASTER.

Seit 30 Jahren setzt RUBBLE MASTER die Trends für die wesentlichen Innovationen in der mobilen Aufbereitung. Das ist für einen Weltmarktführer aber kein Grund sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, ganz im Gegenteil: Die RM Group arbeitet mit Hochdruck daran die Baustelle der Zukunft in die Gegenwart zu holen, um ihren Kunden mit innovativen Brechern und Sieben zum Erfolg zu verhelfen. Dass dieser Drang zur Innovation genau der richtige Weg ist, bestätigt auch die Bilanz: Nach einem corona-bedingten Umsatzrückgang 2020 konnte die RM Group dank guter Auftragslage 2021 das Niveau von 2019 bereits wieder überschreiten.

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Neue Produkte: Elektrifizierung und digitales Flottenmanagement

Den Kunden Rundum-Lösungen zu bieten, war eine wesentliche Triebfedern für die Produktvorstellungen heuer. Die RM Group hat sich mit dem neuen RM MXJ1100 entschlossen, für seine Kunden auch Backenbrecher zu produzieren. So entsteht gemeinsam mit RM Prallbrechern und RM Sieben ein hocheffizienter Maschinenzug.

Maschinenzüge bzw. ganze Flotten von Maschinen brauchen auch eine andere und neue Art des Managements. Auf der Baustelle muss alles zusammenspielen – von den einzelnen Maschinen, die mit dem Betreiber und untereinander interagieren, bis zur zentralen Energieversorgung. Hier spielt die RM NEXT level electrification eine wesentliche Rolle. Obwohl RUBBLE MASTER schon seit dreißig Jahren auf elektrische Antriebe setzt, ist man noch einen Schritt weiter gegangen und bietet auch mobile Hybridmaschinen. RM NEXT level electrification umfasst auch die Kommunikation zwischen den Maschinen und ist somit die Basis für RM XSMART, das neue Flottenmanagement und Condition Monitoring. RM XSMART ist der nächste logische Schritt in eine digitale Zukunft und wurde erst kürzlich präsentiert.

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Investitionen in RM Standort und Infrastruktur

Die RM Group ist strategisch auf Wachstum ausgerichtet. Deshalb kaufte man schon in den letzten Jahren Grundstücke und bestehende Produktions- und Bürogebäude nahe des RM Headquarters in Linz. 2022 startet nun eine Erweiterung der bestehender Produktionshalle Im Südpark 196 und der Bau eines neuen Servicecenters im Südpark.

Für die nächsten Jahre ist ein weiterer Ausbau der Produktion in Pichling und in Dungannon geplant. „Damit verdoppeln wir unsere Produktion in den kommenden Jahren von derzeit 400 bis 500 Maschinen auf 1 000.„, sagt CEO Gerald Hanisch. Die RM Strategie umfasst neben der Nachhaltigkeit der RM Produkte nachhaltige und umweltfreundliche Produktionsstätten. Daher ist es am Standort in Linz das Ziel in den nächsten Jahren energieneutral zu wirtschaften.

 

RM Family ebenfalls beträchtlich gewachsen

Um die Wachstumsstrategie erfolgreich umzusetzen, braucht es auch Mitarbeiter und Vertriebspartner dazu. Dementsprechend hat die RM Group alleine im heurigen Jahr mehr als 100 neue Mitarbeiter weltweit aufgenommen, die Hälfte davon am Standort Linz, die andere Hälfte in Nordirland. In sechs Ländern konnten außerdem neue Händler dazugewonnen werden:

  • Crusher & Screen Sales Pty Ltd in Australien,
  • NUEL CORPORATION MMC in Aserbaidschan,
  • Suzhou Chengya Construction Machinery Co., Ltd in China,
  • Montreal Tracteur Inc. und Hot Mix Aggregate Equipment Company of Canada Inc.(HMA) in Kanada,
  • James River Equipment und Southeastern Equipment Company Inc in den USA sowie
  • OOO Ispat in Belarus.

Wir wünschen allen in der RM Group sowie allen Geschäftspartnern ein frohes Weihnachtsfest und viel Erfolg für das Jahr 2022!

Die RM Family wächst: Seit 2018 hat die RM Group mehrere Produktionsstandorte in Österreich und Nordirland dazugewonnen. Dieses Wachstum macht Abläufe komplexer und fordert Teams in der Abstimmung. Die RM Group antwortet darauf mit ihrem „RM Family-Spirit“, Offenheit und aufeinander zugehen. Dies klappt einerseits durch den Einsatz und Ausbau modernster Kommunikationstechnologie über Internet und Telefon. Andererseits setzt man bewusst auf den bewährten persönlichen Kontakt und Besuch an den verschiedenen Standorten, auch wenn das durch die Pandemie mit zusätzlicher Sorgfalt geplant und umgesetzt werden muss.

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Besuche zwischen Nordirland und Linz

„Wir schaffen in Österreich und Nordirland neue Arbeitsplätze und etablieren unseren RM Family Spirit an all unseren Standorten. Dabei lernen wir fachlich und menschlich viel voneinander und entwickeln miteinander neue Produkte. Wobei ich genau dieses MITEINANDER betonen will“, sagt RM CEO Gerald Hanisch, der die jahrelange Siebexpertise der RM Kollegen aus Dungannon sehr zu schätzen weiß. Die unterschiedlichen Herangehensweisen befeuern Ideen und bringen Innovationen auf den Weg oder verbessern Arbeitsabläufe. So machen sich immer wieder Teams aus Technik, HR, Marketing, Einkauf, Lagerlogistik, etc. auf den Weg nach Irland und nordirische Kollegen reisen nach Linz. Erst im Herbst war Hannah Dillon, Business Analyst aus Dungannon in Linz zu Besuch. Sie ist vom RM Spirit in Irland und Linz begeistert: „RUBBLE MASTER hat eine sehr fortschrittliche Einstellung zur Arbeit und die Kollegen hier sind alle sehr freundlich und zugänglich“ Von ihrem Besuch in Linz im Herbst konnte sie sich neben den persönlichen Kontakten viel Inspiration für die Implementierung eines ERP Systems am Standort in Dungannon mitnehmen. Ein persönliches Treffen der Kollegen und das Kennenlernen der Standorte vereinfacht in weiterer Folge auch die Kommunikation über Mail, Telefon, etc.. Die RM Group ist sich neben der ökonomischen Komponente von Reisen aber auch seiner ökologischen Verantwortung bewusst und setzt Dienstreisen ganz gezielt ein.

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Auslandspraktikum für Lehrlinge

Auch für die Linzer Lehrlinge gibt es die Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts am RM Standort in Dungannon, Nordirland. „Das zweiwöchige Praktikum ist ein Anreiz für unsere Lehrlinge. Wir begleiten sie von Anfang an bei der ganzen Reiseplanung sowie dem Knüpfen der Kontakte. Das eigenständige Organisieren des Praktikums und der kulturelle Austausch fördert die Selbständigkeit enorm “, sagt Regina Denkmayr, Lehrlingsausbildnerin bei der RM Group. „Alles in allem war es eine tolle und interessante Zeit, die Kollegen in Nordirland waren überaus freundlich und hilfsbereit, haben mich auch als einen der ihren aufgenommen und mir ihren Arbeitsalltag gezeigt“, sagt Simon Gabriel über sein Praktikum im September. Doch die Lehrlinge profitieren nicht nur persönlich und fachlich, die Erfahrungen kommen auch der RM Group wieder zu Gute, wie der Lagerlogistik-Lehrling Gabriel schildert: „Das Praktikum war für mich sehr aufschlussreich, weil es mir zeigte, wie wichtig eine gute Organisation und vor allem auch Kommunikation innerhalb einer Firma ist. So können eine gute Lagerplatzverwaltung, sowie ein gut geführtes ERP-System einen sehr großen Unterschied machen, wie schnell gearbeitet werden kann.“ Da der angehende Lagerlogistiker die Arbeitsweisen und Gegebenheiten des nordirischen Standorts im Rahmen seines Praktikums kennengelernt hat, wird er nun bei der Implementierung des ERP Systems maßgeblich eingebunden.

„Innovation ist fester Bestandteil in der DNA von RUBBLE MASTER. Dieser Innovations Spirit braucht Mut, Leidenschaft und eine gute Fehlerkultur“, stellte RM CEO und Gründer Gerald Hanisch gleich eingangs in seinem Impulsreferat klar. Gemeinsam mit dem Partner Pioneers wurden namhafte Speaker an Board geholt, um mit Impulsreferaten aus verschiedenen Bereichen zu inspirieren:

 
 

Megatrends: Die Zukunft gehört der Allianz von Mensch und Maschine

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Den Start machte Marcel Aberle, Geschäftsführer vom Zukunftsinstitut Österreich. Im Fokus standen die aktuellen großen Megatrends wie Konnektivität, Globalisierung, Kreislaufwirtschaft oder Neo-Ökologie und wie diese die Zukunft der Baustelle und die Zukunft des mobilen Brechens und Siebens beeinflussen.

 

Construction Trends: digital. vernetzt. automatisiert.

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Tiefer ins Thema Baubranche ging es dann mit Alexander Sommer-Fein, Managing Director der Peak Pride Management GmbH. Begriffe wie Umfeld-Überwachung oder BIM (Building Information Modelling) weisen laut dem Experten den Weg. Eine Conclusio: Die Baustelle der Zukunft ist bereits da. Was Sommer-Fein mit praktischen Beispielen von Start-Ups aus der Baubranche untermauerte. In den Toolboxen dieser Pioniere stecken beispielsweise Künstliche Intelligenz, Robotik oder ausgefeilte Sensorik.

 

Elektrifizierung der Baustelle mit mobilem Stromspeicher

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Die Baustelle der Zukunft ist nicht nur autonom und sicher sondern vor allem elektrisch. Das fordert neue Konzepte, um die Stromversorgung für den hohen Leistungsbedarf von Baumaschinen abzudecken. Eine Lösung dafür liefert das österreichische Unternehmen xelectrix. Mit ihrer Power Box bieten sie einen Stromspeicher auch für die speziellen Anforderungen auf Baustellen. CSO Shaun Montgomery präsentierte die Funktionsweise und Möglichkeiten mit xelectrix.

 

Hackathon mit Studierenden der FH Wels

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Unter der Leitung von FH-Prof. Mag. Dr. Alexander Brendel-Schauberger beteiligten sich auch knapp 30 Studierende der FH Wels am RM Innovation Day. Nach einem zweistündigen Briefing durch RM CTO Markus Gaggl und RM Innovationsmanager Jörg Reiter-Jäger hatten die Studierenden zwei Tage Zeit, um sich zukunftsweisende Lösungen für aktuelle Problemstellungen aus dem RM Alltag zu überlegen. Insgesamt präsentierten sie sechs verschiedene Pitches vor den RM MitarbeiterInnen. Das Siegerteam wird zur bauma München 2022 eingeladen und ihre Idee wird bereits von Mitarbeitern aus dem RM After Sales weiterverfolgt.

 

RM Innovation Challenge – #keepinnovating

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Neben den Impulsreferaten und Pitches zeigten verschiedene Abteilungen ihre aktuellen Projekte. Externe Aussteller wie xelectrix, Dynell, Abaut, Software Competence Center Hagenberg sowie LCM (Linz Center of Mechatronics) boten ebenfalls spannende Einblicke. An Tag zwei wurde im Rahmen von Workshops in der Tabakfabrik Linz die Gedanken und Ideen weitergesponnen. Die RM Innovation Days bildeten damit den thematischen Auftakt in die aktuelle RM Innovations Challenge. Im Rahmen der Challenge können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Abteilungen ihre Ideen für das Brechen und Sieben der Zukunft ganz niederschwellig einbringen. Ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft heißt es bei RM also: „eat, sleep, innovate, repeat“ oder #keepinnovating

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„Dass das RM Team einmal ein Patent im Bereich Künstliche Intelligenz und Digitalisierung einreichen werde, hätte ich mir bei der Gründung von RM vor 30 Jahren nicht gedacht“, sagt RM Gründer und CEO Gerald Hanisch. Dies spiegelt die Offenheit der RM Group wider und ist Basis für den Erfolg der RM Brecher und Siebe auf der ganzen Welt. Schlagworte wie Baustelle 4.0, Zero Emission, Connectivity und dergleichen relativiert er: „Ja, diese Begriffe beschreiben den Zeitgeist. Doch uns geht es darum einen 360° Blick zu bewahren. Wir schauen uns alles direkt am Ort des Geschehens im Beisein des Kunden an, um Potenziale zu finden, wie wir einen sinnvollen Beitrag zur Baustelle der Zukunft beitragen können.

Elektrifizierung von Brechern UND Sieben

Hanisch gibt zum Stichwort „Elektrifizierung“ gleich ein konkretes Beispiel, wo RM schon seit Jahrzehnten Vorreiter ist: „Wir haben schon beim Start 1991 sämtliche Antriebe unserer Brecher elektrifiziert. Andere Anbieter ziehen erst jetzt nach 30 Jahren nach und rühmen sich für etwas, das wir seit 1991 konsequent umsetzen.“ Als Vorreiter beim Thema Elektrifizierung von Aufbereitungsmaschinen wird noch heuer ein komplett überarbeitetes Vorsieb der Öffentlichkeit präsentiert. „Nach wie vor werden Siebe fast ausschließlich mit Diesel-hydraulischen Antrieben angeboten. Wir setzen hier einen Meilenstein und entwickeln unsere Siebe weiter. So bieten wir den Kunden eine ganzheitliche elektrifizierte Lösung, die nicht nur die Kosten senkt, sondern auch die Effizienz steigert,“ erklärt Hanisch. Ganz im Sinne der RM NEXT level electrification reiht sich dieses Vorsieb in einen smarten Aufbereitungszug ein. Mehr über die RM level electrification.

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Visionen für die Baustelle der Zukunft

Liest man über die Baustelle der Zukunft wird oft das Bild von urbanen Baustellen gezeichnet und Begriffe wie autonomes Fahren, Digitalisierung und Zero Emission dominieren. Gerald Hanisch jedoch kennt seine Kunden: „Es wird auch künftig sehr verschiedene Baustellen geben. Selbstverständlich wird es für den urbanen Raum extrem wichtig sein, dass Lärm, Emissionen und Staub so gering wie möglich sind. Für Baustellen in entlegenen Gegenden wie im Dschungel in Südostasien oder Wüstengegenden in Mittel- und Südamerika sind hingegen Themen wie Energieversorgung oder Predictive Maintainance elementar. Daher steht für uns an oberster Stelle flexibel darauf einzugehen.“ Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sind für RUBBLE MASTER dabei die Schlüssel, um den ganzen Informationsfluss aus Sensoren und Kameras auszuwerten und zu managen. „Viele Maschinenbauer sehen in der Aufbereitung ihre Brecher als Solospieler. Wir denken bei unseren mobilen Prallbrechern die gesamte Aufbereitungskette mit. Da gehören dann je nach Anwendung Vorsiebe und Nachsiebe unbedingt dazu. Genau aus diesem Grund haben wir seit diesem Jahr auch einen Backenbrecher im Portfolio, um unseren Kunden den gesamten Maschinenzug auf RM Niveau zu bieten. Diese Maschinen sollen miteinander kommunizieren, um beispielsweise leerlaufende Bänder zu vermeiden und Energie zu sparen,“ erklärt Markus Gaggl, CTO. Während autonom arbeitende Brecher und Siebe noch im Entwicklungsstadium sind, bietet die RM Group ihren Kunden schon jetzt Assistenzverfahren, um die Brecher und Siebe dank Performance Indicator optimal zu beschicken. https://www.rubblemaster.com/de/rm-next/

 

Energieversorgung als zentrales Thema

„Da wir die ganze Aufbereitungskette im Blick haben, hat sich für uns das Thema Power Management als besonders zentral herauskristallisiert“, gibt Gaggl einen Einblick in ein weiteres spannendes Thema aus der RUBBLE MASTER Innovationsschmiede. Energieverbrauch für Leerläufe zu vermeiden, ist ein Aspekt in diesem Themenkreis, bei dem man schon sehr weit ist. Noch auf den Schreibtischen und PCs der RM Techniker hingegen sind Konzepte für die Energieversorgung. So sieht Gaggl die Baustelle der Zukunft definitiv elektrisch: „Die Automobilbranche gibt hier den Takt vor. Bedenkt man, dass hier für 2030 praktisch das Aus für Verbrennungsmotoren beschlossen ist, wird es in absehbarer Zeit wesentlich mehr elektrische Baumaschinen geben.“ Dabei müssten allerdings auch die Netzbetreiber ihre Hausaufgaben machen und das Netz stärker ausbauen. Für RM ist das mitunter der Anlass seinen Kunden Möglichkeiten zu bieten wahlweise ans Netz zu gehen oder komplett autark zu arbeiten oder überhaupt mit nur einer Stromquelle einen ganzen Maschinenzug aus Vorsieb, Brecher und Nachsieb zu versorgen.

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Unternehmenskultur der innovativen Gestaltung

„Wir wollen auch künftig zu den besten Brecher- und Siebherstellern weltweit zählen und weiterhin der Taktgeber für wesentliche Innovationen in der mobilen Aufbereitung sein. Dafür setzten wir sämtliche Hebel in Bewegung“, bekräftigt Hanisch die Unternehmensziele für die nächste Dekade. Um dies zu erreichen, pflegt RUBBLE MASTER eine Innovationskultur und Fehlerkultur im Unternehmen. Probleme sollen als Chancen wahrgenommen werden, um voranzukommen. Wesentlicher Schlüssel: Die besten Köpfe der Industrie unter dem Dach der RM Group zusammenzubringen. Dazu zählt einerseits ein engagiertes Team aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch die Zusammenarbeit mit Universitäten und Fachhochschulen. Ganz im Sinne von Open Innovation spricht Hanisch auch offen über seine Quelle für Kreativität: „Diese Diversität und die Offenheit sind für mich die wichtigsten Aspekte, um kreativ sein zu können, um „out of the box“ zu denken und Neues für unsere Kunden zu schaffen.“