Nach dem Pech bei der Startnummernvergabe für das 24h Rennen von Jesolo freuten sich bereits alle auf die Sprints und Shortrennen. Auch das Zutreffen der Wettervorhersage konnte die Freude nicht trüben. Trotz ständigem Wechsel zwischen Sonne und Starkregen wurde es ein tolles Racing Wochenende.

RM RACING Wackersdorf 2016 (3)

Hochmotiviert und in Top-Besetzung ging es mit Harry, Rene, Dominik, Jürgen, Patrick und Rudi nach Wackersdorf. Um die Erfahrungen aus Jesolo nicht zu wiederholen, entschloss sich der Teamchef dieses Mal zu einer anderen Taktik.

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In Wackersdorf wollten die Teams nicht wieder mit den Plätzen 1 und 2 als Trainingsweltmeister hervorgehen, da sich das im Rennen als Nachteil erwiesen hat. Deshalb gingen die Teams mit Übergewicht ins Training um sicher zu gehen, dass sie nicht ganz vorne stehen werden.

RM RACING Wackersdorf 2016 (7)

Die Resultate sprachen am Ende klar für sich. Bereits in den ersten Sprints war klar, dass RM Racing in Wackersdorf mit ein bisschen Kartglück ganz vorne mitfahren kann. Aufgrund der Entscheidung von Anfang an mit Doppelturns zu fahren, konnten beide Teams bis zur Rennmitte ganz vorne mitmischen. Harry hatte wohl den besten Tag erwischt und fuhr Sieg um Sieg ein.

RM RACING Wackersdorf 2016 (1)

Rene steigerte sich von Rennen zu Rennen und zeigte wieder einmal seine Klasse. Beide RM Racing Teams fuhren auf Augenhöhe und motivierten sich gegenseitig. Gegen Rennende mussten Dominik und Rudi mit einigen Karts mit schlechten Motoren um jeden Punkt kämpfen. Von den Kollegen wurden sie jedoch über das gesamte Rennen angefeuert und unterstützt. Am Ende von Tag 1 erreichten die beiden Teams die Platzierungen 5 und 11.

RM RACING Wackersdorf 2016 (2)

Tag 2 begann mit einem heftigen Gewitter, das zu einer Startverzögerung führte. Die einstimmige Entscheidung der Teamchefs, trotz Startfreigabe der Rennleitung nicht im strömenden Regen zu starten, erwies sich am Ende als richtig, da die Bedingungen kontinuierlich besser wurden. Trotzdem wurde der Tag von periodischen Regenschauern geprägt.

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An diesem Renntag waren die Regenkünstler Rene, Jürgen und Patrick gefragt. Mit tollen Einzelleistung und einer genialen Teamstrategie pushten sie sich immer weiter nach vorne und zeigten, dass Team 24 nicht die Nummer 2 ist.

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Am Ende wurden sie mit dem sensationellen 4. Platz belohnt. Auch Harry, Rudi und Dominik taten ihr Möglichstes, hatten jedoch leider Pech mit den Karts. Während sie bei Regen mit sehr guten Motoren ausgerüstet waren, bekamen sie bei Trockenheit nur Karts mit schlechten Motoren. So wurde eine absolute Topplatzierung verhindert, im umgekehrten Fall wäre das Team unschlagbar gewesen.

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Trotz allem war es ein absolut gelungenes Wochenende. Die beiden RM Racing Teams fahren mit einer Verbesserung im Gesamtklassement auf Rang 6 und 9 nach Rechnitz, wo das nächste Rennen von 23.7.-24.7. stattfindet.

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Am ersten schönen Wochenende des Jahres ging es nach Sedlcany. Vier Österreicher stellten sich der Armada von 9 Tschechen in der Klasse National 1600.

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Da dieser Lauf nicht zur österreichischen Meisterschaft zählte hieß es für uns Training und alte Reifen vernichten. Es lief von Anfang an trotz starker Konkurrenz sehr gut. Im ersten Lauf am Samstag belegten wir die Startplätze: Raphael 5. und Lukas 6. Im zweiten Lauf Startplatz 5 für Raphael und Platz 7 für Lukas. Im dritten Lauf: Raphael 4. und Lukas 5.

Nachdem die Tschechen abstimmten das wir bei ihrem Finale mitfahren durften, hatten wir eine gute Ausgangsposition. Raphael 2 und Lukas 3. Das konnten wir auch so nach Hause fahren und somit ins Finale aufstiegen. Dort erreichten wir die Plätze 5 für Raphael und Lukas 6.

Da wir bei den Tschechen nicht Punkteberechtigt waren belegte Raphael den 1. und Lukas den 2. Platz in der Österreich Wertung.

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SEDLCANY. Weiter kein Glück hat der oberösterreichische Rallycrosser Alois Höller (Ford Focus) im Motorsportjahr 2016: Im tschechischen Sedlcany kostete ihm heute ein Crash einen möglichen Spitzenplatz.

„Es will und will einfach nicht“, haderte der Mühlviertler nach dem Rennen mit dem fehlenden Rennglück. Dieses zeichnete sich bereits im ersten Vorlauf ab: Durch ein Koordinationsproblem verpasste er die verpflichtend vorgesehene Joker-Lap und fasst damit eine 30-Sekunden Zeitstrafe aus.

Trotz dieser unerfreulichen, zeitlichen „Zuladung“ ließ Höller nicht locker und schaffte es in den verbleibenden Vorläufen in das A-Finale um den Tagessieg. Dort zeigte er eine seiner berühmten, kämpferischen Vorstellungen, ehe ihn ein tschechischer Gegner im harten Duell regelrecht „verräumte“: „Ich war eigentlich schon vorne, als er noch einmal hereinzog und mich mitnahm“, sagte Höller zu dem Crash.

Durch diesen war die Chance auf das Podium natürlich dahin. Immerhin wurde er noch als Fünfter gewertet. Viel Freude hatte er mit dieser Platzierung allerdings nicht. „Das nützt nicht wirklich viel. Wenn ich nicht bald einmal auch wieder ein wenig Glück habe, kann ich einen weiteren Titel heuer vergessen“, meinte der Rekordchampion im Ziel.

Letztes Wochenende war es wieder soweit, der 24h Klassiker von Jesolo wurde im Rahmen der AOM gefahren. Auch RM Racing war mit zwei Teams am Start. Das große Ziel, dass beide Teams in die Top 10 kommen, wurde erreicht.

40 Teams mit rund 200 Fahrern nahmen am 24h-Rennen in Jesolo teil. Dieses Mal spielte auch das Wetter mit. Nachdem das Rennen in den letzten Jahren im Regen gefahren werden musste, fand es dieses Jahr bei strahlendem Sonnenschein statt. Das freie Training am Freitagvormittag hätte für RM Racing nicht besser laufen können und wurde mit Platz 1 und 2 beendet. Leider folgten auf diese Topplatzierungen jedoch nur die Startplätze 10 und 27 im Rennen.

Die Fahrer des RM Racing Teams 24 Rene Gösweiner, Jürgen Forster, Patrick Schöflinger und Neuzugang Marco Böttiger aus Vorarlberg konnten sich anfangs gut auf den vorderen Plätzen behaupten. Schlechter erging es RM Racing 23, mit den Fahrern Florian Holzinger, Dominik Winter, Rudolf Schöflinger und Harald Eckerstorfer. Schlechte Karts verhinderten bis zur 6. Stunde eine bedeutende Platzverbesserung, weshalb das Team sich lange um den 20. Platz herum befand. In der Nacht sollte sich das Blatt jedoch langsam wenden, bestimmt konnte der Druck erhöht und Boden auf die Konkurrenz gut gemacht werden. Eine unnötige Stop and Go Strafe bremste den Vormarsch zwar kurzzeitig, dennoch ging es stetig nach vorne.

Jesolo 2016 (9)

Beide Teams schafften es bald darauf unter die Top 10. Für eine weitere Verbesserung der Platzierungen mussten die Fahrer auf Patzer anderer hoffen, da die Fahrerdichte im Führungsfeld das Überholen beinahe unmöglich machte. Ein kapitaler Motorschaden erschwerte die Topplatzierung zusätzlich. Zum Glück konnte sich Patrick vom RM Racing Nummer 24 gerade noch ins Ziel retten und sein Kart wechseln.

Jesolo 2016 (16)

Jesolo 2016 (15)

Die beiden RM Racing Teams erkämpften sich am Ende Platz 8 und 10. Das Erreichen der Zielvorgabe war geschafft – die Freude wurde nur vom Wissen, was noch möglich gewesen wäre, gedämpft. Auf alle Fälle haben die Teams wieder einmal bewiesen, wie gut sie untereinander funktionieren. Vielen Dank an alle Betreuer und mitgereisten Fans für die tolle Unterstützung! Das ungeliebte 24h-Rennen ist somit Geschichte und wir können uns auf die folgenden Sprint Rennen freuen. Die Erwartungen bezüglich dieser Rennen sind auf jeden Fall hoch.